Sehenswürdigkeiten im Harz
Die Barbarossahöhle im Harz
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Barbarossahöhle

An den Südharz angrenzend, zwischen Sangerhausen und Nordhausen, liegt der Naturpark Kyffhäuser im Kiffhäusergebirge. In der Nähe von Rottleben liegt die außergewöhnliche Barbarossahöhle, eine geologische Sehenswürdigkeit von Weltrang. Sie wurde 1865 von Bergleuten entdeckt, die auf der Suche nach Kupferschiefer fünf Jahre lang einen Stollen in das Bergmassiv gegraben hatten. Gefunden wurde stattdessen eine sogenannte Anhydrithöhle, bei der Anhydrit (Calziumsulfat) durch die Luftfeuchtigkeit in der Höhle oberflächlich zu Gips umgewandelt wird. Dabei vergrößert es sein Volumen. Die so entstehenden Gipsschichten lösen sich allmählich ab und hängen anschließend wie abfallende Tapeten von den Wänden und Decken der Höhle. Mit einer Gesamtfläche von 13.000 Quadratmetern ist sie vom geologischen Standpunkt aus einzigartig und sucht weltweit, ihre Eigenart und Schönheit betreffend, ihresgleichen. Der Reiz dieser Höhle liegt im eigenwillig schönen, ungeheurem Farbenspiel grauen bis weißen Gesteins, dessen unzähliger Formensprache zur Bewunderung anregt.

Foto: © Havelbaude, Wikimedia Commons

Die Höhle wurde nach Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) benannt, der solange in einem unterirdischen Schloss schlafen soll, bis Deutschland geeint ist. Dabei wächst sein Bart um einen runden Tisch, der bisland zweimal herumreicht. Wenn er die dritte Runde vollendet hat, beginnt das Ende der Welt oder der Kaiser Barbarossa wacht auf und beginnt erneut seine Herrschaft. Bis dahin soll kein guter Kaiser mehr kommmen.

Die Barbarossahöhle ist geöffnet von April-Oktober von 10:00 bis 17:00 Uhr und von November-März von 10:00 bis 16:00 Uhr.  Erwachsene zahlen 7,50 Euro Eintritt, Kinder von 3-16 Jahren 4,00 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 034671-54513 oder im Internet unter www.hoehle.de