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Schnarcherklippen
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Schnarcherklippen

Südlich von Schierke im Harz befinden sich die sehenswerten Schnarcherklippen, zwei etwa 20 Meter voneinander entfernt stehende rund 25 Meter hohe Felsentürme. Sie gehören zum Brockengranitstock und erheben sich über dem Elendstal 671 Meter über NN. Der westliche Felsen ist nur durch Bergsteiger zu bezwingen, auf den östlichen kann man auf einer steilen Eisenleiter klettern. Schwindelfrei sollte man dabei aber sein. Von oben hat man eine fantastischen Ausblick auf Schierke, das Brockenmassiv und den Wurmberg. Am besten erreicht man dieses Sehenswürdigkeit von Schierke aus oder man nimmt den Wanderweg von Elend durch das idyllische Naturschutzgebiet Elendsta im Ostharzl.

        

Fotos: © Kassandro; Wikimedia Commons

Der Name kommt von den schnarchartigen Geräuschen, wenn der Wind aus südöstlicher Richtung kommt. Das Problem ist jedoch, mittels einem Kompass die Windrichtung zu bestimmen, denn die Kompassnadel wird durch die Schnarcherklippen abgelenkt. Der Grund hierfür liegt in der Anreicherung der Felsen mit Magnetit (Eisenerz) und deren Magnetisierung durch Blitzeinschläge. Die Schnarcherklippen wurden auch von Johann Wolfgang von Goethe auf seiner dritten Harzreise besucht und fanden in seinen Werken Faust I und Faust II Erwähnung:

„Seh die Bäume hinter Bäumen,
wie sie schnell vorüberrücken,
und die Klippen, die sich bücken,
und die langen Felsennasen,
wie sie schnarchen, wie sie blasen!“